ICH BEGRÜSSE SIE AUF MEINER AUTORENSEITE

            Einige persönliche Gedanken zu meinen Büchern

Meine Bücher entstanden in 8 bis 10 Jahren autodidaktischer Aufbauarbeit. So ging es mir anfangs nie um Religion. Ich bezeichnete mich ja selbst als Atheist, zugleich war ich aber immer auf der Suche nach einer Verbundenheit zum Leben. Ich spürte einen inneren Drang, den ich aber nicht beschreiben und erfassen konnte. Er trieb mich in Zweifel und provozierte Lebensfragen. Ein inneres Gefühl von Leid brachte mich auf die Fragen der Heilung und weckte gleichzeitig ein Bedürfnis nach Selbsterforschung.

Anlässlich einiger Reisen und damit verbundenen  Kontakten zu fremdländischen Religionen, begegnete ich dem Begriff der Seele. Dieses Wort rückte nun immer mehr in den Vordergrund. Langsam verstand ich, dass auch ich meine eigene Seele habe und eine Seele bin. Bisher spürte ich ihre Wirklichkeit nicht und konnte sie deshalb nicht erkennen. Während der nächsten Jahre kam es zu tiefen inneren Prozessen und Verschiebungen. Ich suchte nachWorten für das immer wieder neu Erlebte.Ich beschrieb Lebensprozesse und beobachtete dabei die Entstehung meiner eigenen Gedankenwelt. Ich versuchte Ordnung in meine Inspirationen, Gedanken und Gefühle zu bringen, sowie Lösungen für Widersprüche zu finden. Während mehrere Jahre schrieb ich so nur für mich selbst, wie jemand ein Tagebuch schreibt. Es war eine Zeit tiefer innerer Umbrüche und der Selbsterforschung. Meine Schriften nahmen immer neue Formen an, entwickelten sich ständig neu. Es entstanden immer neue Fassungen, die ich unter dem Titel „Evolution der Seele“ zusammenfasste. In diesem Prozess merkte ich, dass mir die ethischen Grundwerte der Religionen immer verständlicher wurden. Plötzlich erkannte ich, dass mein Denken schon immer von theologischen Grundsätzen beeinflusst war, die mir aber so nie bewusst waren. Diese Erkenntnis weckte mein Interesse auch für andere, mir bis dahin fremde Religionen.Türen für neue und wertvolle Begegnungen öffneten sich. In dieser Zeit las ich viel. In meinem Literaturnachweis am Ende des Buches finden Sie die Themen und Titel der Bücher. Da mich aber die Antworten der Religionen nie befriedigten, suchte ich nach Lösungen in den Wissenschaften. So fand ich mich zwischen Stuhl und Tisch, zersplittert in den verschiedenen Weltmodellen wieder. Ichließ sie los und überdachte alles bisher Geschriebene. Dahinter entdeckte ichmein eigenes Denken.

Inspiriert durch die Schriften von Muhyidin Ibn Arabi und NisargadattaMaharaj rückte die Einheit immer näher. Es ging es nicht mehr um Religion sondern um die Schöpfungsvielfalt als Einheit- ich freundete mich langsam mit dem Wort Gott an. In diesem Prozess eröffnete sich mir nach vielen Jahren endlich die große Form meiner Schrift „Evolution der Seele“. Inzwischen war aus einem Experiment der Reduktion das kleine Buch Was bin ich, wenn ich bin“entstanden. Man bat mich, es zu vertiefen. Danach folgte die SchriftWandern auf dem inneren Weg“, die auf eine erzählerische Weise die „Evolution der Seele“ reduziert und vereinfacht zusammenfasst. Am Ende versuchte ich meine verschiedenen Blickwinkel des Menschen zu konzentrieren und entwickelte das„Seelen, Geist, Körpermodel“. So ging es mir nie um Philosophie oder Religion - ich wurde erst zum Schluss damit konfrontiert. Dies können Sie im Literaturnachweis nachvollziehen. Angeregt durch die Arbeiten von Milton Erikson, Prof. Shultzwurde mir die Kraft der inneren Bilder bewusst, die unsere Vorstellungen, Motivation und Handlungen beeinflussen. Ich erkannte einen Zusammenhang der inneren Wahrnehmung, der Seele und einer möglichen Schöpfungsentstehung.

In meinen Schriften entstanden auf experimentelle Art eigene Begrifflichkeiten, die ich erkläre und beschreibe. Sie unterscheiden sich von den herkömmlichen Modellen. In meinen Büchern geht es nicht darum, mich über bestehende Begriffe, über Wissenschafts- und Religionsmodelle hinwegzusetzen. Im Gegenteil: Es war mein persönlicher Weg, sie zusammenführen. Ich erkannte, dass sie gleichwertig verschiedene Ebenen und Qualitäten der Einheit beschrieben, dadurch konnte ich ihre Unterschiedlichkeit in einen sinnvollen Zusammenhang bringen.Für einige Menschen könnten meine Gedanken und Schöpfungsideen auch Brücken zwischen den Wissenschafts- und Religionsmodellen sein. Das würde mich sehr glücklich machen. So sind meine Vorstellungen nur Brücken.

So möchte ich Sie auch auf meine Gästebücher hinweisen. Klicken Sie dafür das jeweilige Buch an. Die Gästebücher sollen dem gegenseitigen Austausch und der gegenseitigen Inspiration dienen. So freue ich mich auch auf persönliche Fragen, die Sie mir über Kontakt schicken können.

Andreas, Wolf von Guggenberger